Strom-Simulator für 100 % Erneuerbare Energien
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Dies ist eine stark vereinfachte Simulation, wie in einem System mit 100% erneuerbaren Energien Wind, Photovoltaik, Batteriespeicher und Biogasanlagen zusammenspielen. Mit den Reglern können Sie die installierte Leistung verändern. In der Grafik sind Wind, PV, Biogas und Strom aus Batteriespeichern gestapelt. Die rote Linie zeigt, was tatsächlich ins Netz eingespeist wird, nachdem die Batteriespeicher ihren Teil entnommen bzw. zugefügt haben.
- Wind und PV: Die Werte in der Grafik beruhen auf den historischen Daten der Stromproduktion aus den Energy Charts und werden der eingestellten installierten Leistung angepasst.
- Batteriespeicher: Berücksichtigt sind nur Speicher, die eine intelligente Fahrweise haben. Auf Heimspeicher trifft das oft nicht zu. Der Algorithmus blickt 24 Stunden voraus und versucht zuerst, die Spitzen bei Überproduktion und bei Engpässen zu kappen.In der Grafik werden die Spitzen bei Stromaufnahme aufgehellt. In tatsächlichen Betrieb laden und entladen Speicher wesentlich öfter, sobald Preissignale einen Gewinn versprechen.
- Biogas: Es wird davon ausgegangen, dass künftig alle Anlagen flexibel bei 10-facher Überbauung gefahren werden können und dazu Gasspeicher für 48 Stunden installieren. Beispiel: Eine bisherige 1 MW-Anlage würde dabei dabei 48 Stunden brauchen, um die Gasspeicher zu füllen und könnte dann über 4,8 Stunden maximal 10 GW abgeben. Um die Berechnung einfach zu halten, fahren sie in der Simulation volle Leistung, sobald sich eine Versorgungslücke auftut.
- Stromlast: Das Programm modelliert einen Standard-Tagesverlauf, der reelle, einmalige Werte von Januar und Juni zur Grundlage hat. In den Monaten dawischen werden die Profile gemischt. Sonnabends und Sonntags wird 20% weniger Last angenommen. Derzeit hat Deutschland einen mittleren Verbrauch von knapp 60 GW, der durch Elektrifizierung in Industrie, Wärmepumpen und E-Autos verdoppeln könnte.
- Szenarien: Für 2026 sind es die tatsächlichen Werte, für 2030, 2035 und 2045 die groben Ausbauziele Stand 2026.
- Netzengpässe sind hier nicht berücksichtigt
- Versorgungslücke: Diese kann durch Wasserstoff-Rückverstromung und Stromimporte gedeckt werden. Bei Engpässen und Überschüssen sind künftig hohe Preisschwankungen zu erwarten, so dass sich der Verbrauch immer mehr der Stromproduktion anpassen dürfte. Die tatsächliche Lücke bzw. der Bedarf für Ersatzkraftwerke kann sich dadurch minimieren.
Entwickelt von Peer-Axel Kroeske, 9/2026, mit Unterstützung von Gemini.
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